7 Film-Geisterhäuser & die Geschichten dahinter…

5. American Horror Story – Coven (2013): LaLaurie House

In Staffel 3 der grandiosen Horror-Serie dreht sich alles um das Thema Magie, Hexerei und Voodoo und spielt in New Orleans. Bereits in der ersten Folge wird man mit Delphine LaLaurie bekannt – einer grausamen Sadistin…

Wer die Serie kennt weiß, dass die Macher sich stark von realen Begebenheiten inspirieren lassen. So auch hier, denn was im Anwesen der LaLauries vor sich ging, ist nur schwer zu verdauen: Mitte des 19. Jahrhunderts erstand das Ehepaar Louis und Delphine LaLaurie das Haus. Während Louis als Arzt tätig war, pflegte seine Gattin in erster Linie ihr Image als Dame der feinen Gesellschaft. Das Paar behandelte seine Sklaven äußerst brutal, immer wieder verschwanden Hausmädchen und Stallburschen.

Erst bei einem Brand entdeckte die Feuerwehr dann, wie grausam die LaLauries wirklich waren: In einer versteckten Dachkammer wurde ein Folterraum gefunden, in dem sich ein Dutzend toter oder sterbender Sklaven befanden – alle waren entsetzlich verstümmelt worden. Als ein wütender Mob das Paar lynchen wollte, flohen die LaLauries. Das Paar wurde nie gefunden, ihre Verbrechen blieben ungesühnt.

Das Haus der LaLauries gilt als eines der bekanntesten Spukhäuser Amerikas. Zu finden ist es in der Royal Street, New Orleans.

 

 6. The Shining (1980): Stanley Hotel

Das Overlook-Hotel in den Bergen Colorados wird wie jedes Jahr über Winter geschlossen. Nur der für diese Zeit als Hausmeister engagierte Schriftsteller Jack Torrance und seine Familie bleiben – eingeschneit und abgeschlossen von der Außenwelt…

Wem läuft keine Gänsehaut über den Rücken bei dem Blutschwall aus dem Fahrstuhl?? …gut, das mag Hollywood-Würze sein. 😉 Doch glaubt es oder nicht – der Film basiert auf der Geschichte eines real existierenden Hotels in Estes Park, Colorado, auch bekannt als das Stanley Hotel. Über die Jahre berichteten viele Menschen über paranormale Aktivitäten. Die meisten Berichte beziehen sich auf den großen Ballraum, aus dem Küchenangestellte laute Musik, Tanzen und Unterhaltungen gehört haben wollen – ohne etwas zu finden. Andere berichteten von Piano-Musik zu merkwürdigen Uhrzeiten und Erscheinungen.

Stephen King verbrachte selbst einen Mini-Urlaub im Stanley Hotel – die Inspiration zum Buch und späteren Film Shining. Zu finden ist das Hotel in der East Wonderview Avenue, Estes Park, Colorado. Vielleicht der richtige Ort für den nächsten Urlaub? Das Original-Hotel, auf dem die Geschichte basiert, wurde für die Dreharbeiten jedoch leider nicht verwendet – gedreht wurde in den Elstree Studios, England.

 

 7. Das Haus der Dämonen (2009): Wohnhaus

Die Familie Campbell beschließt mit ihrem krebskranken Sohn Matt nach Connecticut zu ziehen, um näher an dem Krankenhaus zu sein, in dem die teure Therapie durchgeführt wird. Sie beziehen ein viktorianisches Gebäude, das früher als Bestattungsistitut diente…

In den 1980er Jahren berichtete die Familie Snedeker, die in Southington, Connecticut, in ein altes Haus gezogen war, von paranormalen Aktivitäten im Haus und der Anwesenheit von Dämonen. Das Haus wurde von Lorraine und Ed Warren untersucht. Im Keller wurde pathologisches Instrumentarium gefunden, und auch von Falltüren wurde berichtet, durch die nachts Särge gebracht wurden. In einer Séance im Jahre 1988 sei das Haus von den Geistern gesäubert worden – wieviel Wahrheitsgehalt drin steckt? Fraglich – denkt euch euren Teil. 😛

Das echte Haus steht in der Meriden Avenue, Southington, Connecticut. Gedreht wurde der Film allerdings in Teulon, Manitoba.

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